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re: Tanz Vienna Article

Posted by:
Macahan 04:11 pm UTC 09/15/09
In reply to: Tanz Vienna Article - Tremorlor 03:10 pm UTC 09/15/09

Anybody else worried about what they have done to the ending ? Who here's gonna see it first ?

> New viennese version under the direction of Cornelius
> Baltus, with new sets and costumes by Kentaur and a new
> finale.
>
> Looking forward to it. Oh, and my tickets arrived today.
>
> Vampir-Musical: "Eine sehr speedige Show"
> Das Grusical "Tanz der Vampire" kehrt zwölf Jahre nach der
> Welturaufführung im neuen Look zurück nach Wien - am 16.
> September ins Ronacher.
>
> szenenbild aus tanz der vampire mit vampir und einer frau
> Blutsauger in Aktion: Graf Krolock (Thomas Borchert) und
> Sarah. DruckenSendenLeserbrief
> kommentieren Bookmark and Share
> Die Musical-Fassung von Roman Polanskis Kultfilm "Tanz der
> Vampire" aus den 60er-Jahren kommt wieder auf die Bühne -
> in einer veränderten "Wiener Version" zwölf Jahre nach der
> Uraufführung und nach weiteren Inszenierungen in Europa
> und Japan. "Denn die Show", so Regisseur Cornelius Baltus,
> "ist durch eine riesige Entwicklung gegangen". Ein
> KURIER-Gespräch mit den Hauptdarstellern Thomas Borchert,
> Gernot Kranner, Marjan Shaki und Lukas Perman.
>
> KURIER: Sie waren Graf Krolock schon in Hamburg und
> Berlin. Ist Wien jetzt anders?
> Thomas Borchert: Ja. Wir haben neue Kostüme und ein neues
> Bühnenbild. Der ungarische Ausstatter Kentaur hat da noch
> einmal eine ganz eigene Vampirwelt geschaffen. Das macht
> es für uns, die wir das Stück bereits öfter gespielt
> haben, besonders spannend. Wir haben schon so ein
> Uraufführungsgefühl.
>
> die musicalsängerin Marjan Shaki und musicalsänger Lukas
> Perman im interview Marjan Shaki spielt die süße Sarah,
> Lukas Perman den unbeholfenen Albert.Sie waren als Sarah
> vor acht Jahren schon in Stuttgart engagiert?
> Marjan Shaki: Ja. Damals war ich noch ganz am Anfang und
> sehr jung. Jetzt bin ich älter und schlüpfe in eine
> Mädchenrolle. Ich versuche das mit möglichst wenig
> Outrage, weil man immer Gefahr läuft, ein bisschen zu
> übertreiben.
>
> Aber Sie können Ihre Rolle sicher wie im Schlaf?
> Shaki: Nein. Weil es eine andere Show mit einem anderen
> Bühnenbild und anderen Kostümen ist.
>
> Also wie auf dem Plakat steht: Neue Wiener Version?
> Borchert: Das stimmt. Das ist kein Aufguss von dem, was es
> war, sondern man hat hier den Mut bewiesen zu sagen: Wir
> fassen jetzt quasi alle Erfahrungen aller Produktionen
> weltweit zusammen.
>
> Ist die Anforderung an Ihre Stimme ähnlich hoch wie etwa
> bei "Jekyll & Hyde"?
> Borchert: Die Herausforderung beim Krolock ist eine
> andere. Bei "Jekyll & Hyde" ist man die ganze Zeit auf der
> Bühne und kann zwischendurch nicht einmal pinkeln gehen.
>
> Aber Jekyll & Hyde ist die härtere Partie?
> Borchert: Auf jeden Fall. Aber auch leichter, weil man
> keine Pausen hat. Man bleibt in der Rolle, bis der Vorhang
> fällt. Beim Krolock hat man längere Pausen, in denen man
> nichts zu tun hat. Die Herausforderung ist, trotzdem die
> Energie auf dem gleichen Level zu halten und beim nächsten
> Auftritt sofort wieder hundertprozentig präsent zu sein.
> Das Phantom der Oper ist eine ähnlich schwere Rolle, was
> das angeht.
>
> Was tun Sie für Ihre Stimme?
> Borchert: Nur singen. Das ist super für die Stimme.
> Sprechen kann eher gefährlich sein. Zu viel zu sprechen,
> wenn man singen muss, kann ein Problem sein. Auch
> Opernsänger reden nicht mehr vor dem Auftritt.
>
> Was hat sich im Vergleich zur Uraufführung vor zwölf
> Jahren geändert?
> Gernot Kranner: Die Show hat an Schwung und Tempo
> gewonnen. Auch die Tempi innerhalb der Stücke sind
> schneller, aber auch der ganze Rhythmus der Szenenabfolge.
> Es ist wirklich eine speedige, heutige Show. Spritziger
> als damals.
>
> Die Maske ist sehr aufwendig, die Verwandlung dauert fast
> eineinhalb Stunden. Eine lästige Prozedur?
> Borchert: Sehr aufwendig. Auch die Hände werden komplett
> eingeschminkt. Die Nägel werden draufgeklebt. Da gibt es
> inzwischen auch schon diverse Tricks, damit sie die ganze
> Show lang halten.
>
> "Euch Sterblichen von morgen, prophezei' ich heut und
> hier: Bevor noch das nächste Jahrtausend beginnt, ist der
> einzige Gott, dem jeder dient, die unstillbare Gier",
> singt Kroloch prophetisch. Eine Traumrolle?
> Borchert: Der Krolock macht mir wirklich unglaublich viel
> Spaß. Diese Bariton-Stimmlage liegt mir. Und gerade "Die
> unstillbare Gier" ist natürlich für jeden
> Sänger/Schauspieler ein Fest.
>
> Was ist eine gelungene Aufführung für Sie?
> Shaki: Wenn alles gut geht, die musikalischen Übergänge,
> die technischen Abläufe, wenn man selber mit seiner Arbeit
> zufrieden ist und keinen Ton versemmelt hat. Und vor
> allem: Wenn der Funke übergesprungen ist. Wenn man das
> Gefühl hat, dass man mit dem Publikum gemeinsam einen
> richtig schönen Abend hatte.
>
> Sie sind von allen am längsten auf der Bühne?
> Lukas Perman: Ja, fast die ganzen drei Stunden. Ich bin in
> allen Szenen mit dem Professor und in vielen mit Sarah auf
> der Bühne, und dann habe ich auch noch ein paar Szenen
> allein.
>
> Ist der Alfred nicht eine undankbare Rolle?
> Perman: Das sehe ich nicht so. Er rackert sich ab von
> Anfang bis zum Ende, er schwitzt im Gegensatz zu Krolock,
> der schön geschminkt wird. Aber die faszinierende Figur im
> Stück ist natürlich der Obervampir. Nur ist der Alfred
> sehr facettenreich von Anfang bis zum Schluss.
>
> Also für den Schauspieler doch die interessantere Rolle?
> Perman: Alfred geht durch die verschiedenen Welten. Er ist
> zunächst ein schüchterner Jüngling, sieht viel und macht
> eine Entwicklung durch, die zu zeigen ist. Krolock
> entwickelt sich in dem Sinn nicht. Und tröstlich ist, dass
> Thomas Borchert nicht mehr in den Alfred hineinwachsen
> wird. Aber ich kann noch in den Krolock hineinwachsen.
>
> Vermutlich hat Alfred auch mehr Teeny-Fans als Krolock?
> Perman: Jemand im Ensemble sagte: Am Ende liebt einfach
> jeder den Alfred, weil er der Looser im Spiel ist. Er
> kriegt's immer wieder vom Professor. Sarah erhört ihn auch
> nicht. Er erweckt im Publikum Mitleid. Aber im Musical ist
> für jeden eine Figur zum Verlieben dabei.
> Wie ist es, nach zwölf Jahren Professor Abronsius erneut
> zu begegnen?
> Kranner: Es ist spannend, das jetzt noch einmal
> aufzuarbeiten und zu fragen: Was haben wir damals so
> gemacht? Was davon ist noch da? Was hat sich vielleicht
> erübrigt?
>
> Und?
> Kranner: So wie das Make-up bei mir heute viel schneller
> geht, ist auch meine Stimme älter und knarziger geworden.
> Und ich muss mich heute viel weniger verstellen als
> damals.
>
> Click!
>
> die musicalsänger Gernot Kranner und Thomas Borchert im
> interview Gernot Kranner gibt den Vampirforscher Professor
> Abronsius (r.) und Thomas Borchert den dunklen Graf von
> Krolock.Das heißt, der reale Gernot Kranner ist mindestens
> so schrullig wie der Professor?
> Kranner: Ich muss gestehen, ich habe schon aus mir und aus
> meiner Familie geschöpft. Da kenne ich ein paar Leute, die
> so ticken. Das ist auch ein Blick in meine Zukunft, die
> jetzt nicht mehr so fern ist. Professor bin ich zwar noch
> nicht, aber der Portier sagt schon: Ah, der Herr Professor
> ist da ...
>
> Irgendwann hängt Professor Abronsius an einem Seil
> zwischen Himmel und Erde? Kranner: Ja. Es ist eine
> Peinigung. Es ist eine Qual. Nach diesen fünf Minuten bin
> ich wirklich am Ende meiner Kräfte. Denn es hängt nicht
> nur zwischen den Beinen alles sehr knapp, sondern auch der
> Brustkorb ist stark eingezwängt. Und ich hänge da an einem
> kleinen Haken und muss darauf vertrauen, dass mich Lukas
> wieder hinaufzieht. Am Schluss bin ich immer sehr froh,
> wenn diese Szene vorbei ist.
>
> Und einen neuen Schluss gibt es auch?
> Kranner: Angeblich. Ich versuche das noch zu vereiteln.
> Ich bin ja das Prinzip Hoffnung in dieser Show, und ich
> kämpfe sehr dafür, dass das Gute siegt.
> Kultmusical: Neue Fassung, neues Finale
>
> Stück
> Ab 16. 9. gruselt's wieder im Ronacher. Zwölf Jahre nach
> der Uraufführung im Raimund Theater kehrt "Tanz der
> Vampire" (Musik: Jim Steinman;
> Libretto: Michael Kunze) - in Anlehnung an Roman Polanskis
> parodistischen Film "The Fearless Vampire Killers" aus dem
> Jahr 1967 - nach Wien zurück.
>
> Neue Version
> Bei der neuen Wiener Fassung in der Regie von Cornelius
> Baltus mit dem neuen Bühnenbild und den Kostümen von
> Kentaur gibt es auch einen anderen Schluss als bisher.


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